Ihre Terrassenüberdachung: Infos vor dem Kauf

Die Terrasse ist der wohl schönste Rückzugs- und Gemeinschaftsort den wir als Haus- und/oder Grundstückseigentümer haben. Mit ein wenig Schutz vor Regen und Sonne wird er noch schöner. Doch der Ausbau einer Terrasse sollte sich unserem Geschmack, unseren Vorlieben, den baulichen Gegebenheiten und natürlich dem eigenen Budget entsprechend einfügen. Dieser Ratgeber möchte bei der Auswahl der vielfältigen Möglichkeiten zur Terrassenüberdachung, der verschiedenen Materialien, Stilrichtungen und Preiskategorien unterstützen. Gern können Sie auch direkt zu unseren Produkt-Empfehlungen gehen.

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Die Terrassenüberdachung als Allround-Schutz

Als Hauptfrage ist zunächst zu klären, welche Form von Terrasse wir unser Eigen nennen. Es gibt freistehende Terrassen, Terrassen an einer Hauswand, Eck-Terrassen an zwei Wänden im rechten Winkel, u.v.m. Die Frage nach einer passenden Terrassenabdeckung kann daher nicht pauschal beantwortet werden. Schauen wir uns daher genauer an, wohin es gehen soll.

Terrassenüberdachung in den Bergen

Schattenspender

Um passenden Produkten zu gelangen, die zu unserer Terrasse passen, wollen wir uns Stück für Stück vor hangeln. Wir beginnen mit grundsätzlichen Fragen, die vor dem Kauf zu klären sind. Anschließend schauen wir uns die beliebte Anbau-Überdachung an, gefolgt von der freistehenden Terrassenüberdachung, ein paar Tipps zum Eigenbau, Zubehör wie Markisen, Sonnenschutz und Beleuchtung sowie zwei unserer Geheimtipps für Sie.

Grundsätzliche Erwägungen vor dem Kauf

Einen Mangel an Auswahl können wir in Sachen Überdachungsvarianten nicht beklagen. Fast jede Terrasse hat gute Chancen, ein passendes Dach spendiert zu bekommen. Doch bevor man irgendwelche Terrassendächer in seinen virtuellen Warenkorb legt, sollte man einige Eckpunkte für sich prüfen.

Wir haben die gängigsten Fragen hier einmal aufgelistet:

  1. Welche Maße muss die zukünftige Überdachung ausfüllen?
  2. Welches Material fügt sich am besten in meinen Garten und das Haus ein? Holz? Aluminium? Eisen/Stahl?
  3. Benötige ich ein konkretes Dachgefälle? Wenn ja, ist die Überdachung hierfür geeignet?
  4. Ist meine Terrasse permanentem Sonneneinfall ausgesetzt? Wenn ja, möchte ich ein geschlossenes oder ein lichtdurchlässiges (Glas-)Dach? Ist meine geplante lichtdurchlässige Überdachung UV-beständig?
  5. Liegt direkt über dem geplanten Dach ein Haus-Fenster? Könnten schwere Gegenstände auf das Dach fallen? Hierfür gibt es Dächer mit Sicherheitsglas.
  6. Wie sieht es mit dem Schneefall aus? Hat mein Dach ausreichend Traglast?

Viele Terrassenüberdachungen bieten ein variables Dachgefälle an, aber nicht alle. Im Falle lichtdurchlässiger Materialien sind zudem Doppelsteg-Hohlkammerplatten aus UV-beständigem Polycarbonat verbreitet. Sie haben gleichzeitig eine hohe Traglast (durchschnittlich etwa 150 KG/m²) sowie trotz beidem eine hohe Lichtdurchlässigkeit.

Holzdach einer Veranda

Bei Überdachungs-Konstruktionen, die ein frei wählbares Dachgefälle versprechen, ist insofern Vorsicht geboten, als dass hier meist auch keine Bohrungen oder Aussparungen vorgesehen sind. Entsprechend kommt hier ein höherer Aufwand bei der Montage auf Sie zu. Dafür passt sich Ihr Dach anschließend jedoch auch besser ein. Sollten Sie viel Flexibilität benötigen, sollten Sie eine Holzkonstruktion wohlmöglich einer Aluminium-Konstruktion vorziehen. Holz lässt sich naturgemäß flexibler anpassen als Metall. Für beides benötigen Sie aber natürlich ein wenig Heimwerker-Talent.

Kümmern wir uns nun um die verschiedenen Formen der Überdachung: Anbau vs. freistehend. Wir beginnen mit dem Anbau.

Die Anbau-Überdachung

Eine sehr verbreitete Form der Terrasse ist jene, die direkt an das Ein- oder Mehrfamilienhaus anschließt. Sie gewährleistet einen direkten Zugang zum Wohnbereich und schützt unmittelbar bereits durch eine oder mehrere massivere Wände des dazugehörigen Hauses.

Dennoch ist jede Terrasse im Rohzustand ungeschützt und kann durch vielfältige Möglichkeiten überdacht werden, darunter:

  1. Die Überdachung mittels fest installiertem Dach mit Holz-Trägerwerk
  2. Die Überdachung mittels fest installiertem Dach mit Aluminium-Trägerwerk

Beide Bauarten wollen wir uns nun näher ansehen.

Die Anbau-Überdachung aus Holz

Unser natürlichster Baustoff fügt sich meist problemlos neben jede Hausfassade und selbstverständlich in jeden Garten ein. Holz bedeutet natürlich auch, dass spezieller Schutz vor Wetter und Witterung notwendig ist. Achten Sie stets auf imprägniertes oder anderweitig behandeltes Holz (beispielsweise Lasur) oder sehen Sie in Ihrem Budget entsprechend vor, dass eine Nachbehandlung Ihrerseits notwendig ist.

Alle Produkte dieser Kategorie finden Sie unter Anbauüberdachung aus Holz.

Die Anbau-Überdachung aus Aluminium

Aufbauen, fertig. So verspricht es der Bausatz aus Aluminium, welches heute sehr hochwertig aussieht und dennoch nicht überall gleichermaßen passend wirkt. Wir empfehlen Ihnen daher in erster Linie weiße oder anthrazitfarbene Aluminium-Profil-Überdachungen wie die folgenden:

Alle Produkte der Kategorie finden Sie unter Anbauüberdachung aus Aluminium.

Die freistehende Terrassenüberdachung

Es gibt natürlich auch Terrassen, die zwar fußläufig vom Haus erreichbar, und doch ein Stück versetzt davon sind. Freistehende Terrassen bieten Unabhängigkeit von den Unruhen des Hauses und können hervorragend dort platziert werden, wo die eigenen Vorlieben und/oder die vorhandene Grundstücksgestaltung es erfordern.

Gleichzeitig hat eine jede freie Terrasse auch den Nachteil, sehr viel stärker Wind und Wetter ausgesetzt zu sein. Eine freistehende Terrassenüberdachung muss diesem Umstand mit entsprechend stabilem Material gerecht werden. Hierzu gibt es zwei verbreitete Varianten:

  1. Die freistehende Überdachung der Terrasse aus Holz
  2. Die freistehende Überdachung der Terrasse aus Aluminium

Auch hier wollen wir wieder genauer hinsehen.

Der Pavillon aus Holz

Wie auch bei den Dächern der Wandmontage wirken Pavillons aus Holz ungemein naturverbunden und fügen sich hier natürlich besonders nahtlos in die Garten-Umgebung ein. Das allerdings bei gleichen Nachteilen wie der Anfälligkeit des Materials sowie der potenziellen Notwendigkeit zur Behandlung, so keine Lasur, Imprägnierung oder anderweitiger Schutz anliegt. Bitte beachten Sie, dass Holz als Naturprodukt im gelieferten Zustand immer etwas anders aussehen kann als auf den Abbildungen.

Alle Produkte der Kategorie finden Sie unter Pavillon aus Holz.

Der Pavillon aus Aluminium

Widerstandsfähiger sind hier die Pavillons aus Aluminium oder Eisen. Sie wirken heute auch weit weniger metallisch als man es ihnen unterstellen würde. In der Tat wirken sie sogar sehr hochwertig, wenn auch etwas weniger organisch als Holz. Eine Auswahl von Aluminium-Pavillons, die wir Ihnen in zeitlosen schwarz- oder graufarbenen Tönen empfehlen wollen, finden Sie hier.

Alle Produkte der Kategorie finden Sie unter Pavillon aus Aluminium.

Pavillon mit Stegplatten-Dach

Heute gibt es jedoch nicht nur Pavillons mit eingedecktem Dach. Sie können auch Pavillons mit Aluminium- oder Stahl-Gestell erwerben, die mit Hohlkammer- bzw. Stegplatten-Dach ausgestattet sind. Hier haben wir Ihnen die besten Ergebnisse zusammengestellt:

Eine Terrassenüberdachung selber bauen

Manchmal genügt ein fertiges Produkt aber tatsächlich nicht, oder man möchte aus Prinzip selbst tätig werden. Auch hierbei möchten wir Sie ein wenig unterstützen. Die zwei besten Bücher zum Thema haben wir für Sie herausgesucht. Wir hoffen Sie können Ihnen helfen:

Wenn Sie einen Wintergarten oder ein Gartenhaus selbst bauen möchten, schauen Sie gern in den folgenden Seiten vorbei. Dort haben wir zwei Fundschätze für Sie zusammengetragen:

Terrassen-Markisen als Dach-Ersatz

Manchmal muss es auch gar nicht gleich ein fest installiertes Dach sein. Möchte man nur Schutz vor der Sonne haben, und auch das nur bei Bedarf, wünscht es aber dennoch etwas stabil, sind Markisen das Mittel der Wahl:

Alle Produkte der Kategorie finden Sie unter Markisen.

Ein Sonnenschutz für die Terrasse

Wenn es nicht stabil sondern nur etwas sonnengeschützt sein soll, gibt es auch dafür eine Lösung. Sonnenschutz kann heute ganz einfach an ausnahmslos jeder Stelle aufgespannt werden, die Platz zur Befestigung bietet. Hiermit lassen sich auch unförmige Terrassen-Bereiche abspannen und liefern genau an den Stellen Schatten an denen er benötig wird.

Das Vordach als kleine Erweiterung des Hauses

Oft soll jedoch gar nicht gleich die ganze Terrasse, sondern zunächst nur ein Eingangsbereich überdacht werden. Auch für diesen Fall haben wir eine Auswahl von Produkten für Sie zusammengestellt, damit Sie trocken ins Haus kommen.

Alle Produkte der Kategorie finden Sie unter Vordach.

Weiteres Terrassen-Zubehör

Doch eine Terrasse besteht natürlich nicht nur aus einem Dach. Sie können sie mit vielen verschiedenen Elementen zusätzlich aufwerten. Für die exotischeren Ideen wie Beleuchtung, Sichtschutz oder Sonnensegel können wir folgende Produkte empfehlen, die Ihnen in erster Linie als Inspiration dienen sollen:

Alle Produkte der Kategorie finden Sie unter Zubehör.

Ein paar Hilfsmittel für das passende Terrassendach

Schließlich möchten wir Ihnen folgende Produkte empfehlen, die Sie beim Terrassen-Ausbau unterstützen können.

Ein Ideenbuch kann niemals schaden, um sich für die Optik Ihrer Überdachung oder Ihres Wintergartens zu entscheiden. Sie können dann ein Gefühl für das bekommen, was am besten zu Ihnen und Ihrem Garten passt. Die Planungssoftware „Wintergarten-Designer 7“ kann darüber hinaus dabei assistieren, dass es nachher keine baulichen Probleme gibt.

Auch können sie beides miteinander kombinieren: das Buch als Inspiration, die Planungssoftware als Mittel, verschiedene Konzepte für Ihr Haus und Ihren Garten auszuprobieren. Auch ein Bild Ihres eigenen Gartens können Sie in die Software laden. So sehen Sie ganz konkret woran Sie sind.

Ihre Terrassenüberdachung — das kleine Fazit

Es gibt verschiedene Arten, sich gegen Sonne, Wind und Wetter auf Ihrer Terrasse zu wehren. Soll es nicht nur ein Sonnenschild sein, muss ein entsprechendes Dach her. Zentral ist hierbei die Frage, ob Ihre Terrasse frei im Garten steht oder direkt an Ihrer Hauswand anliegt. Für ersteres bieten sich Pavillons an, für letzteres fest installierte Terrassendächer. Für beide Varianten gibt es die grundverschieden Materialen Holz und Aluminium.

Holz bietet mehr Naturnähe, ein passenderes Einfügen in das Gartenbild sowie leichtere Anpassbarkeit. Es hat jedoch den Nachteil, dass es etwas anfälliger gegen Wetter- und Witterungseinflüsse ist und entsprechend behandelt werden muss. Bei Aluminium ist es jeweils umgekehrt. Am Ende sind beide Lösungen jedoch vollkommen gleichwertig. Auch im Preis gibt es hoch- und tiefsegmentige Produkte. Es zählt also vor allem Ihr Geschmack.

Schließen möchten wir mit einem Rundum-Blick, der Ihnen vom Sonnenschutz bis zur fest installierten Anbauterrasse zeigt, was es gibt und wie sie es verwenden und montieren können.

Wir hoffen sehr, dass dieser Ratgeber Sie beim Bau Ihrer Terrassenüberdachung unterstützen konnte. Wir wünschen Ihnen einen kühlen Kopf, ein offenes Herz, frohes Schaffen und viel Freude mit Ihrem neuen Terrassendach.

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